Pilz - Lehrwanderungen

Bei einer Pilzlehrwanderung geht es nicht nur darum, Pilze zu sammeln, sondern vor allem darum, Kenntnisse zu vermitteln, zu vertiefen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Hier werden arttypische Merkmale der Pilze erklärt und anschaulich vermittelt.
Ein Schwerpunkt liegt auf Ökologie, Vorkommen, Bestandsgefährdung und Artenschutz von Pilzen.
Die Pilzsaison in Deutschland ist ein aufregender Zeitraum für Naturfreunde und Pilzsammler!
Obwohl Pilze das ganze Jahr über vorkommen, beginnt die eigentliche Pilzsaison hierzulande Anfang September und erstreckt sich bis Ende Oktober.
In dieser Zeit zeigen sich die meisten Arten der mit bloßem Auge erkennbaren Großpilze.
Lassen Sie uns einen Blick auf einige der leckeren Pilzarten werfen:

  1. Steinpilze und Maronen: Diese bekannten Pilze mit Schwamm sind in der Pilzsaison besonders häufig anzutreffen. Steinpilze sind beliebte Speisepilze und eignen sich hervorragend für herzhafte Gerichte. Maronen sind ebenfalls essbar und haben ein nussiges Aroma.

  2. Flockenstieliger Hexenröhrling: Dieser weniger bekannte Pilz ist eine wahre Leckerei. Sein auffälliges Aussehen und der ungewöhnliche Name machen ihn zu einem interessanten Fund. Er gehört zu den „Schwammpilzen“ und ist ebenfalls essbar.

  3. Pilze mit Lamellen: Neben den Schwammpilzen gibt es auch viele Arten mit Lamellen. Der essbare Wiesenchampignon ist ein Beispiel dafür. Allerdings sollte man ihn nicht mit dem giftigen Champignon verwechseln. Bei unseren Lehrwanderungen lernen Sie, wie Sie diese beiden Arten sicher unterscheiden können.

  4. Perlpilz: Dieser leckere Pilz, auch bekannt als essbarer Knollenblätterpilz, ist in der Pilzsaison häufig anzutreffen. Die Herausforderung besteht darin, ihn sicher von seinen giftigen Verwandten zu unterscheiden.

Unsere Lehrwanderungen bieten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Übungen.
Durch das Erkunden verschiedener Lebensräume können Sie außerdem in Ihrer heimatlichen Umgebung neue Pilzstellen erschließen.
Ziel ist es, 2 bis 3 neue Pilze zu entdecken und später eigenständig zu 100% sicher bestimmen zu können.

Letztendlich schützt nur Wissen vor Pilzvergiftungen! 

hier zum Terminüberblick

Jeder Teilnehmer betritt das jeweilige Gelände auf eigene Gefahr! Die Pilzschule Sachsen übernimmt keine Verantwortung für zu Speisezwecken gesammelter Pilze oder deren Verträglichkeit! 
Da die Wanderungen bei jedem Wetter durchgeführt werden ist auf wettergerechte Kleidung und Schuhwerk zu achten.
für sich mitzubringen: ein Korb(oder luftiges Gefäß), Putzmesser, Schreibzeug, Kamera/ Telefon zur Dokumentation und gute Laune.

Auswertung Pilzfunde
Auswertung zusammengetragener Pilze
Auswertung Pilz, pilzschule sachsen
Besprechung im Gelände