Pilzcoach-Ausbildungen

zertifiziert, praxisnah und modern vermittelt

Handgefertigte Pilzmodelle und Lehrmaterialien der Pilzcoach-Ausbildung auf Holzuntergrund

Ausbildung auf einen Blick

  • Ort: Leipzig (Sachsen) & Neuburg a.d. Donau (Bayern)
  • Termine: Sachsen: Beginn März, Bayern: Beginn April, (die genauen Termine siehe unten)
  • Zielgruppe: Menschen aus Deutschland & Österreich, die Pilzwissen sicher und pädagogisch fundiert vermitteln möchten
  • Inhalte: kreative Umsetzung, Artenkenntnis, Ökologie, Bestimmung, Kreatives mit Pilzen, Naturschutz
  • Abschluss: Zertifizierter Pilzcoach (by Rita Lüder, DGfM)
  • Kosten: 540€ + 40€ Prüfung
  • Modus: Theorie + Praxis + Ausflüge ins Gelände + Vermittlungstraining
Die Pilzcoach‑Ausbildung der Pilzschule Sachsen wird in enger Kooperation mit napikra durchgeführt.
Sie richtet sich an Menschen, die Pilzwissen fundiert, sicher und praxisnah weitergeben möchten – in Kursen, Naturführungen, Vereinen oder Bildungseinrichtungen.
Die Ausbildung verbindet ökologische Grundlagen, Artenkenntnis, Didaktik und praktische Übungen zu einem klar strukturierten, pädagogisch ausgerichteten Konzept. 

Was dich in der Pilzcoach-Ausbildung erwartet

Du lernst, Pilzwissen fachlich korrekt und zugleich verständlich zu vermitteln. Theorie und Praxis greifen eng ineinander: bestimmte Pilzarten, die  Ökologie und Bestimmung  dieser Arten werden kombiniert mit Didaktik, Kreative Methoden,  Aufbau und Ablauf von Exkursionen und Workshops.

Inhalte & Schwerpunkte

Die Pilzcoach-Ausbildung verbindet Pilzkunde, Naturpädagogik und praktische Methoden zu einem klaren, gut nachvollziehbaren Ganzen.
Wichtig ist uns, dass du nicht nur Wissen sammelst, sondern verstehst, wie du Menschen mit einfachen Mitteln erreichst – draußen im Wald, in Gruppen, in Kursen oder im eigenen Umfeld.
Du lernst, häufige Arten sicher einzuordnen, typische Merkmale zu erkennen und den ökologischen Bezug verständlich zu erklären. Dabei geht es nicht um möglichst viele Arten, sondern um Orientierung, Sicherheit und eine Art der Vermittlung, die Menschen abholt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Naturpädagogik: Wie baust du eine Exkursion auf, wie leitest du Gruppen, wie erklärst du komplexe Dinge so, dass sie leicht verständlich bleiben. 
Dazu kommen praktische Anwendungen, die Pilze auf eine andere Weise erlebbar machen: Färben, Sporenbilder, Papier schöpfen und kleine kreative Naturprojekte, die du später selbst einsetzen kannst.

Ablauf

Die Pilzcoach‑Ausbildung ist modular aufgebaut. Alle Inhalte werden in drei Modulen umgesetzt.
Die Reihenfolge spielt keine Rolle – jedes Modul steht für sich und ergänzt die anderen.
von Didaktik über Artenkenntnis bis zur praktischen Umsetzung.
  • Pädagogische Grundlagen der Natur‑ und Pilzvermittlung
  • Kreative Methoden für unterschiedliche Zielgruppen
  • Aufbau von Lernprozessen und Kursstrukturen
  • Sicherheit, Verantwortung und Rollenverständnis als Pilzcoach
  • Bestimmungsmerkmale und ökologische Zusammenhänge
  • Lebensräume, Standortanalyse und Zeigerpflanzen
  • Jahreszeitenabhängigkeit und Pilzaufkommen
  • Praxisnahe Bestimmungsübungen
 
  • Kreative Übungen im Gelände
  • Gruppenführung und Kommunikation
  • Durchführung eigener Kurzpräsentationen mit Feedback und Reflexion
 

Termine & Orte

Sachsen – Ökostation Birkenhain (Borna bei Leipzig)

Bayern – VHS Neuburg/Schrobenhausen

  • Modul I: Sa. 28. 3. , 10 Uhr – So. 29. 3. 26, 16.30 Uhr
  • Modul II: Sa. 29. 8. , 10 Uhr – So. 30. 8. 26, 16.30 Uhr
  • Modul III: Sa. 7. 11. , 10 Uhr – So. 8. 11. 26, 16.30 Uhr
  • Modul I: Sa. 11. 4. , 10 Uhr – So. 12. 4. 26, 16.30 Uhr
  • Modul II: Sa. 22. 8. , 10 Uhr – So. 23. 8. 26, 16.30 Uhr
  • Modul III: Sa. 31. 10. , 10 Uhr – So. 1. 11. 26, 16.30 Uhr

Kosten

Die Teilnahmegebühr für die Pilzcoach-Ausbildung beträgt 540 Euro und umfasst alle drei Module sowie Materialien.
Hinzu kommt eine Prüfungsgebühr von 40€. 

Für wen ist die Ausbildung geeignet

Für Menschen, die Pilze nicht nur bestimmen, sondern erklären und anleiten möchten – zum Beispiel:
  • Naturpädagogen und Naturpädagoginnen
  • Kursleiter/ Kursleiterinneninnen
  • Umweltbildner/ Umweltbildnerinnen
  • oder einfach Menschen, die gern Wissen weitergeben

Praxis & Exkursionen

Ein Teil der Ausbildung findet draußen statt. Dort, wo Pilze wachsen, wo Boden, Licht und Jahreszeit zusammenwirken und wo du ein Gefühl dafür bekommst, wie du Menschen sicher und aufmerksam durch den Wald führst. Die Exkursionen geben dir Raum, Merkmale direkt am Fundort zu erklären und typische Lebensräume Schritt für Schritt kennenzulernen.
Wir schauen uns unterschiedliche Standorte an, sprechen über Bodenmerkmale, Waldtypen und ökologische Hintergründe. Dabei geht es immer darum, wie du diese Dinge später selbst vermitteln kannst – ruhig, verständlich und auf das Wesentliche konzentriert. Du übst, wie du Gruppen leitest, wie du Aufmerksamkeit lenkst und wie du Situationen einschätzt, die draußen einfach dazugehören.
Wichtig ist uns, dass du dich sicher fühlst. Nicht nur in der Bestimmung, sondern auch in deiner Rolle als Begleiter/in. Deshalb arbeiten wir an klaren Abläufen, an einer guten Struktur für Exkursionen und an einer Art der Vermittlung, die Menschen wirklich erreicht. Am Ende weißt du, wie eine Exkursion aufgebaut ist und wie du sie selbst gestalten kannst.

Unterschiede Pilzcoach zu Pilzberater/ Pilzsachverständigem

Die Pilzcoach-Ausbildung hat einen anderen Schwerpunkt als die Ausbildung zum Pilzberater oder  Pilzsachverständigen.
Während Pilzberater/innen und PSV vor allem für die sichere Bestimmung, die Beurteilung von Speisepilzen und die Beratung bei Vergiftungsfällen ausgebildet werden, richtet sich der Pilzcoach stärker an Menschen, die Pilze vermitteln, erklären und pädagogisch einsetzen möchten.
Als Pilzcoach begleitest du Gruppen, gestaltest Praxis draußen und nutzt Pilze als Zugang zu Naturerleben. Die Ausbildung legt den Fokus auf Didaktik, Orientierung und eine klare Art der Vermittlung. Sie ist damit weniger auf Artenfülle ausgerichtet und stärker auf die Frage, wie du Menschen erreichst und Pilzwissen verständlich weitergibst.
Wenn du später tiefer in die Bestimmung einsteigen oder Pilzberatung anbieten möchtest, kann die Pilzcoach-Ausbildung ein guter Ausgangspunkt sein. Für diesen Weg gibt es bei uns mehrere Möglichkeiten, die sich gezielt der Pilzbestimmung und einer vertieften Pilzkunde widmen – zum Beispiel der Wochenkurs A, der Schritt für Schritt in die praxisorientierte Bestimmung einführt.

Zertifikat & Abschluss

Am Ende der Ausbildung erhältst du ein Zertifikat, das deine Teilnahme und die vermittelten Inhalte bestätigt. Es zeigt, dass du dich intensiv mit Pilzkunde, Naturpädagogik und der Gestaltung von Exkursionen beschäftigt hast und die Grundlagen sicher anwenden kannst.
Das Zertifikat dokumentiert deinen Schwerpunkt in der Vermittlung und im pädagogischen Arbeiten mit Pilzen. 
Zertifizierte Pilzcoaches nach bestandener Ausbildung mit ihren Urkunden
frisch gebackene Pilzcoaches und wir

Anmeldung & Voraussetzungen

Die Anmeldung zur Pilzcoach-Ausbildung erfolgt über ein kurzes Formular. Nach dem Absenden erhältst du eine Bestätigung mit allen wichtigen Informationen zum Ablauf, zu den Terminen und zu den Materialien, die wir während der Ausbildung nutzen.
Für die Teilnahme brauchst du keine Vorkenntnisse in der Pilzkunde. Hilfreich ist eine grundsätzliche Offenheit für Naturpädagogik und die Bereitschaft, draußen zu arbeiten – unabhängig vom Wetter. Alles Weitere entwickeln wir Schritt für Schritt im Kurs.
Zum Anmeldeformular gelangst du über den folgenden Button.
Für Rückfragen kannst du uns jederzeit per E‑Mail erreichen.
info@pilzschule-sachsen.de oder @info@napikra.de